Was bezahlt die private und gesetzliche Krankenkasse an Heilpraktikerbehandlungen?

In Deutschland leben immer mehr ältere Menschen, da die Möglichkeiten zur Behandlung von Krankheiten, gerade auch mit alternativen Heilmethoden, zu einer immer besseren medizinischen Versorgung führt. Die Gesundheitsversorgung der deutschen Bürger war also noch nie besser als heute, für die Gesundheit wird immer mehr investiert. Dadurch wird das deutsche Gesundheitswesen aber auch immer mehr gefordert.

Für viele Angestellte, Existenzgründer oder Unternehmensinhaber stellt sich die Frage, ob man sich privat oder gesetzlich versichern soll, gerade auch, wenn man von den Möglichkeiten der Heilpraktiker Behandlungen überzeugt ist.
Zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es generelle Systemunterschiede in Bezug auf die anerkannten und bezahlten Heilmethoden.

Heilpraktiker sind bei der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht mit eingeschlossen. Möchte der Versicherte jedoch einen Heilpraktiker hinzuziehen, muss er die Kosten selbst tragen. Auch Medikamente, die der Heilpraktiker verordnet, müssen komplett selbst gezahlt werden.

Die Bezahlung von Behandlungen bei der privaten Krankenkasse

Dagegen erfolgt die Behandlung als Privatpatient durch niedergelassene Ärzte, Zahnärzte oder Chefärzte. Auch die Behandlung durch Heilpraktiker ist in der privaten Krankenversicherung inbegriffen. Die Privaten Krankenkassen tragen laut check-private-krankenversicherung.de sämtliche anerkannten Naturheilverfahren und die Behandlung durch die Ärzte. Bei einer Privat Krankenkasse sind verschiedene Tarife wählbar, die unterschiedliche Leistungen beinhalten. Hat der Versicherte einen Tarif mit Heilpraktikerleistung gewählt, trägt die PKV alle Behandlungskosten, die durch den Heilpraktiker erbracht wurden. Werden Medikamente auf Rezept verordnet, erkennt die Krankenkasse alle wissenschaftlich und allgemein anerkannten Mittel an und trägt die Kosten dafür.

Arztwechsel jederzeit möglich

Ein Wechsel des Arztes ist bei der PKV im Gegensatz zur GKV, ohne eine Überweisung möglich. Wird bei der Zugehörigkeit zur Gesetzlichen Krankenversicherung keine Überweisung beim Arztwechsel vorgelegt, sind die 10 Euro nochmals fällig. Wer über der Versicherungspflichtgrenze verdient, der sollte sich überlegen, ob er nicht in eine private Krankenversicherung wechseln möchte. Mit einem online private Krankenversicherung Vergleichsrechner von pkvvergleich365.de kann man sich die Höhe der Beiträge ausrechnen lassen. Hier wird man schnell sehen, daß man bei besseren Leistungen viel niedrigere Beiträge zur Krankenversicherung zu erwarten hat.
Wer bei den Gesetzlichen Krankenkassen versichert ist, trägt bei der Verordnung von Heilmitteln, wie beispielsweise Massagen oder Bäder, 15 Prozent der Kosten selbst. Die Privaten Versicherer dagegen übernehmen diese Kosten in voller Höhe. Welche Leistungen genau von der PKV übernommen werden, darüber findet man bei pKVVergleich365.de mehr Informationen und kann einen PKV Vergleich der Tarife erhalten.

Bei der Gesetzlichen Krankenversicherung wird nach dem Sachleistungsprinzip abgerechnet. Dies heißt: Der behandelnde Arzt wird nach einem vorgeschriebenen Gebührensatz bezahlt. Seit dem Jahr 2004 ist für jedes Quartal vom Versicherten eine Praxis-Gebühr von 10 Euro zu zahlen.
Die Privaten Krankenversicherungen rechnen nach dem Kostenerstattungsprinzip ab. Der Arzt rechnet nach der erbrachten Leistung, jeweils unter Berücksichtigung von Zeitaufwand, Schwierigkeit und Umständen einen mehrfachen Beitragssatz der GOÄ oder GOZ (Gebührenordnung für Ärzte oder Zahnärzte) ab.

Die Kosten der Flüchtlinge treffen uns alle

Die Menschen fliehen aus Ihrer Heimat in Syrien und im Irak, um den Milizen der Terrororganisation IS zu entfliehen. Der Flüchtlingsstrom kommt auch in Deutschland an und führt zu Kosten bei den Gemeinden, besonders bei der Krankenversicherung.

Arztkosten explodieren in der Stadt Essen

In meiner Heimatstadt sind in den letzten Monaten die Arztkosten explodiert, wie die WAZ hier berichtet. Das liegt im wesentlichen an den vielen Flüchtlingen aus den Bürgerkriegsgebieten. Viele Flüchtlinge, vor allem die Kinder, sind natürlich extrem traumatisiert von den Erlebnissen der letzten Monate. Ich kann mir selbst kaum vorstellen, was diese Menschen durchgemacht haben. Aber da bleiben viele Traumata zurück, die hier natürlich von gut ausgebildeten Ärzten behandelt werden können. Und das ist auch gut so. Die Kosten die dadurch entstehen auf die Bundesbürger zu verteilen ist sicher mehr als gerecht und wird wohl von der Mehrzahl der Menschen mitgetragen werden.

Allerdings ist es ja so, daß die Städte besonders im Ruhrgebiet ohnehin mit den Haushalten zu kämpfen haben. Der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte hat Spuren hinterlassen und den Gemeinden in NRW große Kosten aufgebürdet. Deshalb bin ich auch der Meinung, der Bund sollte sich endlich dazu entschließen Mittel für Unterkünfte und Medizinische Versorgung bereit zu stellen. Die Kosten für Krankenversicherung und Arztbehandlungen sollten den Gemeinden erstattet werden.

Frage ist, wie es weiter geht

Ich habe auch Bedenken, wie es weiter geht mit den Flüchtlingen. Große Zweifel kommen auf, wenn ich an die Programme für Migranten denke, die es bisher gibt. Das hat leider nur wenig funktioniert. Dass die Menschen in den nächsten Jahren in ihre Heimat zurückkehren können, ist sehr unwahrscheinlich. Deshalb sollte man auch keine Zeit verschwenden und Programme zur Integration aufstellen und bezahlen. Das kommt langfristig günstiger, denn dann können die Menschen arbeiten, Geld verdienen und zahlen Steuern und Sozaialabgaben.

Wenn man wie bisher nur unzureichend hilft, dann werden die Menschen weder ausreichend die deutsche Sprache lernen, noch werden Sie Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die Politiker sind jetzt gefragt.