Schaffen wir das wirklich?

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Im Gegenteil, es werden immer mehr Menschen, die über die Grenze nach Deutschland kommen. Die Städte und Kommunen klagen über die Belastung und sehen sich an der Grenze des machbaren angekommen.

Es sind einfach zu viele Flüchtlinge in zu kurzer Zeit, die nach Deutschland kommen. Das bringt Probleme mit sich, denn wenn niemand kontrolliert wird, dann muss man um die Sicherheit fürchten. In Zeiten, in dem der IS Terror in aller Welt verbreitet, ist es gefährlich an den Grenzen keine Personen zu kontrollieren. So macht man es bösen Menschen leicht, hier für Angst und Schrecken zu sorgen.

Und wenn das erst einmal passiert ist, dann wird die Willkommenskultur der Deutschen schnell kippen. Dann wird man die Flüchtlinge alle über einen Kamm scheren und keine Unterschiede mehr machen. Darunter leiden werden dann diejenigen, die aus Angst vor dem Tod wirklich fliehen mussten.

Und so schade es auch ist, deshalb müssen die Grenzen jetzt geschlossen werden. Nur so kann man sich vernünftig um die eingereisten kümmern und auch ein Zeichen setzen, daß nicht jeder ins „gelobte Land“ kommen kann. Denn viele Flüchtlinge werden keine Asylberechtigung erhalten und müssen dann das Land nach vielen Monaten wieder verlassen. Das finde ich unmenschlicher, als direkt zu sagen, daß nicht alle kommen können.

Die Kosten der Flüchtlinge treffen uns alle

Die Menschen fliehen aus Ihrer Heimat in Syrien und im Irak, um den Milizen der Terrororganisation IS zu entfliehen. Der Flüchtlingsstrom kommt auch in Deutschland an und führt zu Kosten bei den Gemeinden, besonders bei der Krankenversicherung.

Arztkosten explodieren in der Stadt Essen

In meiner Heimatstadt sind in den letzten Monaten die Arztkosten explodiert, wie die WAZ hier berichtet. Das liegt im wesentlichen an den vielen Flüchtlingen aus den Bürgerkriegsgebieten. Viele Flüchtlinge, vor allem die Kinder, sind natürlich extrem traumatisiert von den Erlebnissen der letzten Monate. Ich kann mir selbst kaum vorstellen, was diese Menschen durchgemacht haben. Aber da bleiben viele Traumata zurück, die hier natürlich von gut ausgebildeten Ärzten behandelt werden können. Und das ist auch gut so. Die Kosten die dadurch entstehen auf die Bundesbürger zu verteilen ist sicher mehr als gerecht und wird wohl von der Mehrzahl der Menschen mitgetragen werden.

Allerdings ist es ja so, daß die Städte besonders im Ruhrgebiet ohnehin mit den Haushalten zu kämpfen haben. Der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte hat Spuren hinterlassen und den Gemeinden in NRW große Kosten aufgebürdet. Deshalb bin ich auch der Meinung, der Bund sollte sich endlich dazu entschließen Mittel für Unterkünfte und Medizinische Versorgung bereit zu stellen. Die Kosten für Krankenversicherung und Arztbehandlungen sollten den Gemeinden erstattet werden.

Frage ist, wie es weiter geht

Ich habe auch Bedenken, wie es weiter geht mit den Flüchtlingen. Große Zweifel kommen auf, wenn ich an die Programme für Migranten denke, die es bisher gibt. Das hat leider nur wenig funktioniert. Dass die Menschen in den nächsten Jahren in ihre Heimat zurückkehren können, ist sehr unwahrscheinlich. Deshalb sollte man auch keine Zeit verschwenden und Programme zur Integration aufstellen und bezahlen. Das kommt langfristig günstiger, denn dann können die Menschen arbeiten, Geld verdienen und zahlen Steuern und Sozaialabgaben.

Wenn man wie bisher nur unzureichend hilft, dann werden die Menschen weder ausreichend die deutsche Sprache lernen, noch werden Sie Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die Politiker sind jetzt gefragt.